Zur Startseite
  • Aktuelles
  • Mitmachen - Aktiv werden
  • Newsletter

Photovoltaik

Der BN sieht in der Nutzung der erneuerbaren Energien die Zukunft der Energiegewinnung. Jedoch wird nicht jede bauliche Anlage befürwortet. Dies betrifft z.B. Photovoltaik-Freilandanlagen. Für diese wurde ein Positionspapier für Photovoltaikfreiflächen erarbeitet.

Derzeit ist eine Freiflächensolaranlage in Simmelsdorf-Hüttenbach an der Autobahn A9 umgesetzt. Diese entspricht weitgehend unseren Vorstellungen, wo eine solche Anlage wenig Schaden anrichtet. Daher haben wir diese Planung nicht abgelehnt. Ebenso wird eine weitere Anlage nahe Hedersdorf an der A9 geduldet.

Der BN lehnt den weiteren Neubau von Wasserkraftwerken ab, da sie nur sehr gering zur Energieversorgung beitragen. Dafür richtet jedes neue Querbauwerk größte Schäden im Ökosystem Fließgewässer an. Sehr viele kleine Flüsschen leiden jetzt schon unter der Verbauung, die meisten Anlagen sind Kleinstanlagen. Auch hierzu wurde eine Resolution zur Wasserkraft erarbeitet.

 


Windkraft

Der BN bezieht klar Stellung zur Windkraftnutzung und unterstützt viele Initiativen, wie z.B. die Gründung der Bürgerinitiative "Landkreiswind" - einem parteiunabhängigem Zusammenschluss von Windkraftbefürwortern im Landkreis Nürnberger Land und den Verein Nürnberger Land - Energie in Bürgerhand.

Besuchen Sie selbst die Windräder in der Nähe der Autobahn bei Traunfeld.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Landesverbandes: www.bund-naturschutz.de/energie/energiepolitik-positionen/windkraft.html

Lesen Sie die Position des Landesverbandes und die Stellungnahme der BN-Kreisgruppe Nürnberger Land zur Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergieanlagen vom 23.06.2010.


Stromtrassen und Netzentwicklungsplan

Der geplante Ersatzneubau der Juraleitung P53 als 380 Kilovolt-Hochspannungsleitung würde auch den Landkreis Nürnberger Land durchqueren und nach den Planungen des aktuell stattfindenden Raumordnungsverfahrens die Gemeinden Schwarzenbruck, Feucht, Winkelhaid, Altdorf und Burgthann betreffen. Auch das Umspannwerk in Ludersheim soll an einem neuen Standort gebaut werden. 
Der BN fordert im Rahmen der Energiewende grundsätzlich den Vorrang der Netzoptimierung vor dem Netzausbau (Neubau von Stromtrassen). Eine forcierte dezentrale Energiewende könnte die Aufrüstung der Juraleitung P53 überflüssig machen. Deshalb stellt der BN die Notwendigkeit des Ersatzneubaus in Frage. Die Trasse könnte 100 bis 200 Hektar Reichswald kosten. Dieser Eingriff in den Bannwald ist zusammen mit weiteren im Landkreis geplanten Projekten nicht hinnehmbar und wird daher vom BN abgelehnt. 

Weitere Infos zum Thema finden Sie unter:

www.bund.net/themen/energiewende/erneuerbare-energien/stromnetze/

Stellungnahme des BN zum Netzentwicklungsplan 2014

Stellungnahme zum Entwurf des Szenariorahmens 2035 (2021)