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Natur vor der Haustür

Biberkartierung 2024

Wir wiederholen die Biberkartierung.

Die KartiererInnen können sich einen Kartenausschnitt des Landkreises aussuchen und die Gewässer in diesem Kartenausschnitt genauer ansehen. Der Landkreis wurde in 38 Kartenausschnitte unterteilt, wir brauchen also ganz viele Menschen für die Kartierung. Die Aufgabe kann ab etwa 13 Jahren auch ganz ohne Eltern von Jugendlichen erledigt werden.

Die aktuelle Karteneinteilung finden Sie hier.Flächen, die bereits eine Person übernommen hat, bekommen ein gelbes Kreuz, alle anderen Flächen sind noch für weitere Aktive verfügbar. Wer auf einer bereits gebuchten Fläche sich einbringen will, kann sich melden, Absprachen von Teams für ein Quadrat sind möglich. Die Karte wird möglichst täglich aktualisiert.

Die Detailausschnitte bekommen Sie nach Anmeldung oder Sie drucken sich selbst die Ausschnitte aus dem Bayernatlas aus.

Anleitung zur Biberkartierung 2024

Melden Sie sich bei uns an, wenn Sie mitmachen wollen: anita.bitterlich@bund-naturschutz.de

Wir versuchen, die 38 Gebiete unseres Landkreises möglichst komplett an KartiererInnen zu verteilen, damit nichts doppelt abgelaufen wird.

Verwenden Sie einen selbst ausgedruckten, kleineren Kartenausschnitt mit einem Gewässer aus Ihrem Bereich. In diesem nummerieren Sie beim Entlanggehen alle Funde, notieren sie unter derselben Nummer ihren Fund in dem Kartierbogen.

Eintrag von „+“ für einzelne (1-5), von „++“ für mehrere (6-20) und von „+++“ für größere (>20) Fällungen.

Mit einem Fernglas kann oft das gegenüberliegende Ufer gesehen werden. BITTE NOTIEREN SIE AUCH, WENN SIE NICHTS GEFUNDEN HABEN. Diese Infos sind wichtig, um die Ausbreitungswellen der Tiere zu erfassen. Dokumentieren Sie bitte für sich die Stellen mit der Kamera, aber senden Sie die Bilder nur bei Rückfrage ein.

Die Eintragungen können auch digital erfolgen und als Shape /Tabelle mit Koordinaten übermittelt werden. Allerdings haben sich Zettel und Stift bewährt, das Risiko, ein teures Handy im Regen/Wasser zu ruinieren, ist groß. Gummistiefel sind empfehlenswert, ansonsten festes Schuhwerk und warme Kleidung.

Weitere Hinweise finden Sie in der Kartieranleitung unter www.gerhardschwab.de/Veroeffentlichungen/Kartieren_von_Bibervorkommen_und_Bestandserfassung_2009.pdf

Notieren Sie auf der Rückseite, am Besten mit GPS Koordinaten, wenn der Gewässerrand von 5 m nicht eingehalten wurde (Wiese ist erlaubt!)

Beachten Sie das Betretungsrecht: Obstbauflächen und bereits eingesäte Ackerflächen (Wintergetreide!!) dürfen nicht betreten werden. Ab der Aufwuchszeit (etwa Ende März, je nach Witterung) dürfen auch Wiesen nicht mehr betreten werden. Entlang der Uferlinie führen bei größeren Gewässern häufig bereits Trampelpfade.

Geben Sie anschließend die deutlich gekennzeichneten Karten mit dem zugehörigen Protokollbögen ab:

Geschäftsstelle Winkelhaid, Penzenhofener Straße 18, 90610 Winkelhaild

Bahnhof Lauf links (BN Service-GmbH)

An alle Ortsgruppenvorsitzenden


Biber

Der Biber erobert seit Jahren die Pegnitz und ihre Zuflüsse. Spuren seines Wirkens sind inzwischen an vielen Stellen zu sehen. Auch mitten in der Stadt Hersbruck hat er an einem ruhigen Seitenarm der Pegnitz im Winter 2008/09 einen Damm gebaut. Aber leider sind nicht alle Begegnungen erfreulich - im März 2009 wurde ein toter Biber am Henfenfelder Knoten gefunden. Diesen haben wir präparieren lassen und er dient nun umweltpädagogischen Zwecken. Wissenswertes über den Biber und seine Lebensweise sowie über das Bibermanagement in Bayern erfahren Sie hier.


Biberkartierung 2015

Im Frühjahr 2015 untersuchten Ehrenamtliche das Vorkommen des Bibers im Landkreis ganz genau. Es wurden Biberburgen, -dämme, -fraßspuren und andere deutliche Anzeichen für ein Biberrevier erfasst.   
Mit einem GIS Programm wurden Karten und Datenfiles erstellt und der Naturschutzbehörde zur Verfügung gestellt. Aus Datenschutz-Gründen kann die Karte nicht gezeigt werden.
Die meisten Reviere (ca. 25) finden sich an der Pegnitz. Dort stauen die Tiere selten, sie graben unterirdische Burgen in die Böschung. Durch angemessenen Abstand der landwirtschaftlichen Flächen zum Gewässerrand (10-20 m) könnten dort die meist geringen Probleme noch verringert werden. Die zufließenden Gewässer zur Pegnitz werden teilweise gestaut. Die Schwarzach ist ebenfalls besiedelt.

Wir werden die Kartierung in größeren Abständen wiederholen, um die Entwicklung der Population zu erfassen.