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Pop-Up-Lehrpfad in Röthenbach

Wildpflanzen kann man am Wegesrand kennenlernen, wenn man in Röthenbach/Pegnitz spazierengeht.

28.04.2021

Es wird Frühling – überall blühen Pflanzen und Bäume. Das ist zum einen schön anzusehen für die vielen Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die es bei frühlingshaftem Wetter in die Natur zieht. Zum anderen, was vielen nicht bewusst ist, sind diese Blüten wertvoll für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und die Artenvielfalt insgesamt. Insekten bestäuben Pflanzen, bekämpfen Schädlinge, schaffen fruchtbare Böden und dienen größeren Tieren wie Vögeln und Igeln als Nahrung. Gerade innerhalb von Städten ist es für das Überleben von Insekten und Bienen wichtig, dass es viele blütenreiche Oasen gibt. Auch Verkehrsinseln und Randstreifen spielen hier eine wichtige Rolle. Damit diese Flächen wertvoll für Tiere und Umwelt bleiben, dürfen sie nicht zu oft gemäht werden. Leider stößt genau das oft auf Widerspruch in der Bevölkerung. Die Grünflächen seien „ungepflegt“. Um zu zeigen wie wertvoll naturbelassene Grünflächen sind, hat die BUND Naturschutz Ortsgruppe Röthenbach eine Aktion gestartet. Der Grünstreifen entlang der Renzenhofer Straße in Röthenbach wird von der städtischen Gärtnerei zur Zeit nicht gemäht. Die Ortsgruppe hat die Fläche mit Holzschildern und bemalten Steinen dekoriert, welche auf die wertvollen Blühpflanzen dort hinweisen. Viele Menschen kennen die vielen Pflanzen wie Löwenzahn, Gänseblümchen, Taubnessel und Geißkraut gar nicht.

Die Ortsgruppe will mit dieser Aktion informieren und Akzeptanz für ungemähte, naturbelassene Grünflächen in der Stadt schaffen. Zeigt die Aktion Erfolg, ist die städtische Gärtnerei bereit in Zukunft mehr Flächen den natürlich vorkommenden, heimischen Pflanzen zu überlassen und seltener zu mähen.